Es gibt gute Gründe für die Stiftung Generationen-Dialog, dieses zukunftsträchtige Modell der Nachbarschaftshilfe mit Zeitgutschrift auch 2017 zu unterstützen:

  1. KISS wirkt.

    Wir werden immer älter. Für die Organisation und Finanzierung der Betreuung unserer älteren Mitmenschen oder auch jüngeren Menschen in temporären Notsituationen (für Familien, bei Unfall, usw.) brauchen wir dringend innovative Lösungen. Im Stiftungszweck ist verankert, dass die Stiftung Generationen-Dialog Hand reicht für Ansätze, die den demografischen Wandel kreativ und wirkungsvoll anpacken. Das renommierte Berner Büro BASS hat 2016 den Nutzen der Zeitvorsorge KISS quantifiziert: Zur Studie. Wird der Heimeintritt von wenigen KISS-Mitgliedern auch nur geringfügig verzögert, was oft erreicht werden kann, sparen Gemeinden und auch Bund und Kantone Kosten.

  1. KISS im Aufwind.

    Sechs Neugründungen feierte KISS 2016 in der Schweiz. Das Team der Stiftung Generationen-Dialog war aktiv und begleitete die jungen Genossenschaften als Brückenbauerin, z.B. zur jeweils lokalen AXA Generalagentur. Ausserdem unterstützten wir mit unserem Fachwissen und engagierten uns mit flankierenden Kommunikationsmassnahmen. An verschiedenen Gründungsfeiern verlosten wir Genossenschaftsanteile unter den Teilnehmenden. Neben privaten Initianten werden auch immer mehr Gemeinden aktiv. Ein Beispiel ist das Toggenburg, wo KISS dank der Initiative des Lichtensteiger Stadtpräsidenten im September 2016 gegründet worden ist. Politisch sind u.a. in Winterthur und im Kanton Baselland Vorstösse zur Zeitvorsorge lanciert, und auf nationaler Ebene hat die BDP eine parlamentarische Initiative eingereicht. 2017 geht es zügig weiter: Bereits sind mehr als 20 Gründungen in Diskussion oder konkret in Vorbereitung.

  1. KISS mobilisiert.

    Studien zeigen, dass Freiwilligenarbeit in der Schweiz eher ab- statt zunimmt. Nun hat Dr. Theo Wehner, emeritierter Professor der ETH Zürich, evaluiert, dass das Anreizsystem der Zeitvorsorge neue Freiwillige zu gewinnen vermag. Die Unterstützung dieser positiven Entwicklung liegt ganz im Sinne unseres Stiftungszwecks.

  1. KISS schweizweit.

    Die Nachbarschaftshilfe mit Zeitgutschrift funktioniert immer lokal. Damit alle profitieren können, arbeiten wir mit KISS auf eine nationale Ausbreitung der Idee mit einem grossen Netz an Genossenschaften hin. Durch die Mitarbeitenden und Kunden der AXA sowie durch unser Netzwerk verfügen wir über viele potentielle Initiantinnen und Initianten, die sich mit uns zusammen für KISS engagieren können.

  1. KISS braucht langfristige Unterstützung.

    Das lokale Zusammenführen der Freiwilligen mit den Hilfesuchenden wird jeweils durch eine Koordinationsperson vor Ort in bezahltem Teilzeitpensum abgewickelt. Zusätzlich entstehen Kosten für Versammlungsorte, Versicherungen, Werbemittel und mehr. Diese müssen durch Spenden von Privaten, Organisationen oder der öffentlichen Hand finanziert werden, was oft eine Herausforderungen ist. Aus diesem Grund braucht KISS Partner, die am Ball bleiben. Als Stiftung verfolgen wir die Absicht, KISS langfristig zu unterstützen und zu begleiten.

Sie sehen: Das Projekt KISS ist auf dem richtigen Weg und hat das Potential, einen wichtigen Beitrag zu leisten, damit Solidarität in unserer alternden Gesellschaft zum Tragen kommt.
Die Stiftung Generationen-Dialog ist on board! – Und Sie?